Puerto de Mogán ist ein Hafenort im Süden der Insel Gran Canaria. Der Ort hat sich um den Hafen von Mogán gebildet. Wer fernab der Touristenmetropolen einen ruhigen Platz zum Erholen sucht, ist hier genau richtig. Puerto de Mogán ist ein touristisches Musterbeispiel auf den Kanarischen Inseln und gilt als einer der schönsten Ferienorte. Seitens der Inselregierung von Gran Canaria ist es verboten, direkt in Puerto de Mogán Häuser zu bauen, die mehr als zwei Stockwerke hoch sind. Dadurch soll der Ort sein Flair als malerisches Fischerdorf erhalten.
Die mit zahlreichen kleinen Brücken versehenen Kanäle gaben Puerto Mogán den Beinamen Klein Venedig. Auch die zahlreichen kleinen Gassen, die sich durch den Ort ziehen, tragen zum mediterranen Erscheinungsbild bei. Die Architektur der alten Bausubstanz ist angenehm unauffällig und geschmackvoll. Schmiedeeiserne Balkone mit rankenden Bougainvilleen schmücken die zweietagigen Häuser.
Den größten Teil des Hafens nimmt der Yachthafen ein. Er wird von der Hafenmeisterei, dem einzigen vierstöckigen Gebäude des Ortes überragt. Westlich davon schließt sich der malerische Fischereihafen mit den kleinen, bunten Fischerbooten der Einheimischen an. Rund um den Hafen gibt es zahlreiche Restaurants, Eisdielen und Cafés, die von zahlreichen Tagestouristen besucht werden. Erst gegen Abend, wenn diese in ihre Ferienorte zurückkehren, wir es beschaulicher in Puerto Mogán. Auch der Wochenmarkt am Freitag zieht zahlreiche Tagestouristen an.